Wie läuft die aTM ab?

Nach Ersteinschätzung wird Videosprechstunde gebucht.

Kund:innen, die für aTM infrage kommen, erhalten das Angebot, dass sie in der Apotheke eine strukturierte Ersteinschätzung durchlaufen können mit dem Ziel, bei Bedarf, eine Videosprechstunde durchzuführen. Wenn der Kunde oder die Kundin einwilligt, wird er oder sie in den separaten Beratungsraum geführt.

Dort startet er oder sie mit dem iPad, macht ein Foto der Versicherungskarte und ergänzt noch ein paar weitere Daten. Anschließend wird die Vereinbarung über die assistierte Inanspruchnahme einer ambulanten telemedizinischen Leistung direkt in der App unterschrieben.

Danach wird der Kunde bzw. die Kundin durch einen strukturierten Fragebogen, der die konkreten Symptome abfragt, geleitet. Am Ende erhält er oder sie das Ergebnis: Entweder können die Symptome zuhause behandelt werden, z.B. unter Anwendung von OTC-Arzneimitteln, oder es kann direkt eine Videosprechstunde gebucht werden. Am Ende der Videosprechstunde entscheidet der Arzt über das weitere Vorgehen. Er kann eine Selbstmedikation empfehlen, ein eRezept, eine Überweisung an einen Facharzt oder eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen.

In besonders kritischen Fällen kann die Ersteinschätzung auch ergeben, dass der Kunde bzw. die Kundin in die Notaufnahme gehen sollte.

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